Mittwoch, 19. Juni 2013

1-2-3 zum richtigen Foto Teil 1


















Bilder sagen mehr als 1000 Worte. Eine Weisheit die ich nicht erfunden habe, deren Bedeutung mir aber immer bewusster wird. Bilder haben für die Vermarktung kreativer Produkte einen sehr hohen Stellenwert. In wenigen Sekunden entscheidet der Betrachter über „gefällt“ oder „uninteressant“.

Die Aufgabe der Bilder ist es, die wir ins Aufmerksamkeitserweckungsrennen schicken, möglichst lange in der Flut der digitalen Bilderwelt zu überleben, um die Augen der Betrachter zu fesseln. Möglichst den Wunsch auszulösen das Kunstwerk zu verteilen, oder gar nach der Quelle zu recherchieren.

Eine andere Herausforderung ist die realistische Darstellung eines Produkts, um dem Interessenten einen realistischen Eindruck zu vermitteln, ohne etwas zu versprechen, was das reale Produkt nicht halten kann.

Ich selbst bin kein geübter Fotograf und kann mich nicht mal als Hobbyist bezeichnen und beschäftige mich ausschließlich mit der Materie, um meine Darstellung im Internet, sagen wir mal so positiv wie möglich zu gestalten. Als ich 2011 meine ersten Produkte in Dawanda eingestellt habe, sind die Produktbilder mit einer „Hosentaschen“-Digitalkamera von Casio entstanden. Einfache Handhabung und unkomplizierter Umgang mit dem Bildmaterial waren mir zu der Zeit wichtiger, als der künstlerische Wert meiner Bilder.
Seit Mitte 2012 als ich begonnen habe mich mehr mit der Vermarktung meiner kreativen Keramik über das Internet zu beschäftigen, sind die Ansprüche an meine Bilder gestiegen. Dabei habe ich eins gelernt. Ein guter Fotograf mit dem Auge für ein Motiv, ist durch eine teure Ausstattung nicht wett zu machen.

Ich habe mich entschlossen auf meinem Blog in gewissen Abständen über meine Erfahrungen mit der Kamera zu schreiben. Natürlich unter dem Aspekt der Vermarktung von kreativen Produkten. Wer jetzt eine Profianleitung für das perfekte Bild erwartet, oder seine Kamera ausreizen möchte muss sich mit anderer Fachliteratur auseinandersetzen.
Bei dieser Blogserie geht es vielmehr um die praktischen Ansätze und die wichtigsten Tipps, die ich bei meiner Arbeit mit dem digitalen Bildmaterial selbst anwende. Dabei ist ein wenig Übung hilfreich und einige Hilfsmittel sind nötig, um guter Bilder zu machen.
Folgende Voraussetzungen sind nötig bzw. setze ich ein:

-    Digitale Kamera mit einem Zoom-Objektiv möglichst Lichtstark
-    1-2 Speicherkarten
-    evtl. einen Ersatzakku
-    Stativ
-    Fotobox (je nach Motiv)
-    Tageslichtlampen
-    Bildbearbeitungssoftware

Die Auswahl an Kameras ist schier endlos und hängt stark vom Geldbeutel und den Ergebnissen ab, die ihr erzielen wollt. Ich habe mir nach dem ersten Jahr eine Spiegelreflexkamera von Canon mit einem Zoomobjektiv zugelegt. Eine Investition die ich mir gut überlegt habe, die aber nicht unbedingt notwendig ist. 

Das Stativ war für mich ein „must have“, da Licht eines der wichtigsten Faktoren der Fotografie ist und mir das Stativ bei wenig Licht ein qualitatives hochwertiges und scharfes Bild liefert. Die meisten Kameras haben eine Automatik, die für wackelfreie Bilder sorgt. Leider lässt die Bildqualität stark nach, wenn das Licht nicht mehr ausreicht. In den nächsten Beiträgen werde ich detaillierter auf Licht und Einstellung der Kamera eingehen.

Ob eine Fotobox mit Tageslichtlampen zur Grundausstattung gehört, hängt von den Produkten ab, die ihr fotografieren wollt.

Eine Bildbearbeitungssoftware ist sehr oft im Lieferumfang der Kamera dabei. Zur Nachbearbeitung oder zur Weiterverarbeitung gibt es gute Programme im Internet die kostenlos zum Download angeboten werden.

So ausgestattet kann es losgehen.

Bis nächste Woche
Stefanie Ernst-Fleury

1 Kommentar:

  1. Tolle Informationen....herzlichen Dank!
    Ich fotografiere mit einer *Panasonic Lumix DMC. TZ 6*... und bin damit soweit zufrieden...natürlich, besser geht immer;-)

    HG Klaudia

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Steffi von Keramik-Fleury

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